Gesucht: 220 Engadinerschafe für die Entbuschung

In der Nähe von Hospental (Gamsboden, Kanton Uri) werden im kommenden Sommer zum zweiten Mal Engadinerschafe gesömmert um die Verbuschung durch die Grünerlen zu bekämpfen. Die Engadinerschafe schälen die Grünerlen und bringen sie so zum Absterben. Die Engadinerschafe werden in Umtriebsweiden in verbuschten Gelände (30 ha) gehalten (Projekt der Uni Basel mit privaten Gönnern).

Für den Sommer 2018 werden rund 220 Engadinerschafe (nur reinrassige!) gesucht. Erika Hiltbrunner von der Uni Basel betreut zusammen mit Schafhalter Remo Christen (Hospental) die Schafe den ganzen Sommer (tägliche Kontrollen).

  • Der Alpauftrieb ist am 8. Juni 2018 (Ausweichdatum: 15. Juni)
  • Grössere Schafgruppen werden bevorzugt (mindestens 20 Tiere)
  • Der Transportkosten werden vom Projekt übernommen
  • Das Sömmerungsgeld beträgt CH 14 pro Tier
  • Vor allem kastrierte Böcke aber auch weibliche Tiere können im Frühjahr direkt an das Projekt verkauft werden (Übernahme erst beim Alpauftrieb). All die anderen Tiere gehen nach der Sömmerung wieder an die Besitzer zurück. Ein Zuchtbock wird voraussichtlich ab Anfang August in der Herde mitlaufen (Kontrolle hinsichtlich Inzucht durch Yvonne Hossli). Auen mit Lämmer dürfen nur mitgehen, wenn die Lämmer mindestens 3 Wochen alt sind
  • Der Alpabtrieb ist am 21. September (Ausweichdatum 14. Sept)

 

Wer Engadinerschafe zur Sömmerung auf den Gamsboden bringen will, soll sich bitte bis zum 3. Februar 2018 bei Erika Hiltbrunner melden: erika.hiltbrunner@unibas.ch oder 078 744 96 21:

Erika Hiltbrunner
Untergässli 5
6461 Isenthal